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Sunday, 17. December 2017

Sehenswertes

Bauwerke
Die ungeheure Fülle von städtebaulich, kunsthistorisch und touristisch bedeutenden Bauwerken kann nur knapp, ausschnittsweise und exemplarisch dargestellt werden.

Andolu Hisari

Anadolu Hisari

Anadolu Hisari
Anadolu Hisari * photo by Mbenoist * Genehmigung: GFDL

Anadolu Hisari („Anatolische Festung“) ist eine am kleinasiatischen Bosporusufer liegende Burg in Istanbul in der Türkei.
Geschichte
Die Festung wurde 1395 von Sultan Bayezid I. auf der asiatischen Seite des Bosporus errichtet. Sie kontrollierte zusammen mit dem am europäischen Bosporusufer liegenden Rumeli Hisari den Schiffsverkehr auf dem Bosporus.
Historisch gesehen ist die Burg eine der ersten osmanischen Burgen am Bosporus.
Anlage
Das Dorf Anadolu Hisari besteht aus denkmalgeschützten alten Holzhäusern und besitzt einen kleinen Hafen am Göksu deresi, welcher für Bootsausflüge und Restaurants mit besten Ausblick auf dem Bosporus sehr bekannt ist. Weiterhin gibt es einen großen osmanischen Friedhof.

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Bahnhof Haydarpasa

Bahnhof Haydarpasa

Haydarpasa
Haydarpasa * Author Starliner * Genehmigung: GFDL

Der Bahnhof Haydarpaşa, auf der asiatischen Seite des Bosporus gelegen, ist neben dem Bahnhof Sirkeci auf der europäischen Seite der zweite große Bahnhof Istanbuls.

Der Kopfbahnhof ist innerhalb des Hafengeländes Haydarpaşa gelegen. Nördlich des Personenbahnhofes befindet sich der kombinierte Güter- und Hafenbahnhof.

Im Bahnhof Haydarpaşa beginnen die türkischen Bahnlinien in Richtung Anatolien, Iran, Irak und Syrien.

Haydarpasa * Author Nérostrateur * Genehmigung: GFDL

Erbauung des Bahnhofs

Der Bahnhof wurde durch die Firma Philipp Holzmann nach Plänen der deutschen Architekten Otto Ritter und Helmut Cuno als Ausgangspunkt der Anatolischen Eisenbahn und in ihrer Fortsetzung der Bagdadbahn erbaut. Mit dem Bau wurde am 30. Mai 1906 begonnen, die Einweihung erfolgte am 19. August 1908.

 

Verbindungen des öffentlichen Nahverkehrs

Der Bahnhof Haydarpaşa ist eine Zwischenstation der Bosporusfähren Eminönü–Kadıköy und Karaköy-Kadıköy.

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Beyazit-Moschee

Beyazit-Moschee

Beyazit-Moschee * Fotograf: selbst fotografiert von Ugur Basak * Genehmigung: GFDL

Die Beyazıt-Moschee (türkisch Beyazıt camii), auch Bayezıt-Moschee, ist die älteste noch heute bestehende Sultansmosche in Istanbul im gleichnamigen Bezirk. Sie liegt am Beyazıt-Platz (Beyazıt meydanı) vor dem Eingang zum Gelände der Universität Istanbul und wurde unter Sultan Beyazıt II., dem Sohn Mehmed des Eroberers, zwischen 1501 und 1506 errichtet.

Stilistisch vermittelt sie zwischen dem architektonischen Vorbild der Hagia Sophia und der Süleymaniye und markiert den Beginn der "klassischen" osmanischen Architektur, die über zwei Jahrhunderte der dominierende Baustil war. Sie wurde vermutlich von dem Architekten Yakup Şah bin Sultanşah errichtet. Nur die Seitenarme rechts und links vom Portal gehören noch in die frühosmanische Zeit. Bei ihnen, weit weg vom Hauptschiff, stehen auch die beiden Minarette. Im Inneren umringen Halbkuppeln die ausladende Hauptkuppel mit 17 m Durchmesser. Bemerkenswert ist die Sultansloge aus seltenem Marmor.

Zur Külliye gehören auch der Türbengarten (hier liegt der Sultan begraben), eine Armenküche, die heute eine Bibliothek beherbergt, der malerische Sahafar Çarşısı (Buchmarkt), eine Grundschule, die Medrese, in der heute das Kalligraphiemuseum eingerichtet ist, und ein Bad, heute nur noch eine große Ruine an der Ordu Caddesi.

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Dolmabahce-Palast

Dolmabahce-Palast

Dolmabahce-Palast von der Meerseite * by Robert.raderschatt * Genehmigung: GFDL
Dolmabahce-Palast von der Meerseite * by Robert.raderschatt * Genehmigung: GFDL

Der Dolmabahçe-Palast („Palast der aufgeschütteten Gärten“) liegt am europäischen Ufer des Bosporus in Istanbul und war seit Mitte des 19. Jahrhunderts die Residenz des Sultans.

Ursprünglich war Dolmabahçe eine Bucht, in der die osmanische Flotte und angeblich sogar schon die Argonauten ankerten. Nach ihrer Verlandung im 17. Jahrhundert entstand dort ein königlicher Garten mit mehreren kleineren Schlössern und Sommerresidenzen. Dieser verlandete Bereich wird im Osten vom Bosporus, im Westen von einem steilen Geländeabbruch begrenzt, der neben dem Gebäude des Palastes und der parallel zum Boporusufer verlaufenden Straße keinen Platz für eine Gartenanlage von einer Größe bietet, wie sie einen solchen Palast in Mitteleuropa gewöhnlich umgibt.

Vorgeschichte

Dolmabahce-Palast aus der Luft * Genehmigung: GFDL
Dolmabahce-Palast aus der Luft * Genehmigung: GFDL

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts residierte der Kalif-Sultan des Osmanischen Reichs im weitgehend mittelalterlich geprägten Topkapı-Palast. Nachdem der Kontakt zu Zentraleuropa im Laufe des 18. Jahrhunderts immer intensiver wurde, kulturelle Standards von dort auch im Osmanischen Reich übernommen wurden, erschien es dem Kalif-Sultan wichtig, sich auch hinsichtlich seiner Hauptresidenz an europäischen Standards messen lassen zu können.

Im Auftrag von Sultan Abdülmecid I. wurde deshalb durch die armenischen Architekten Karabet und Nikoğos Balyan, die auch eine europäische Architektenausbildung hatten, der Dolmabahçe-Palast von 1843 bis 1856 als neue Residenz er- und später von verschiedenen Herrschern aus- und umgebaut. Die Baukosten betrugen rund fünf Millionen Pfund Sterling, was damals etwa einem Viertel der jährlichen Steuereinnahmen entsprach. Tatsächlich wurde die Baumaßnahme über die Ausgabe von Papiergeld finanziert. So soll der Finanzminister dem Sultan zu den Baukosten die Auskunft erteilt haben, dass sie 3500 Piaster (damals 32 Pfund Sterling) betragen hätten – das waren die Kosten für den Druck des Papiergeldes! Dieses Finanzgebaren belastete die Staatskasse enorm und trug erheblich dazu bei, dass das Osmanische Reich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in den Staatsbankrott trieb und von ausländischen Mächten finanzpolitisch unter Zwangsverwaltung gestellt wurde.

Bauprogramm

Haupteingang an der Schmalseite des Südflügels * Genehmigung: GFDL
Haupteingang an der Schmalseite des Südflügels * Genehmigung: GFDL

Das Gebäude misst in der Länge 600 Meter, hat eine Fläche von 45.000 m², 46 Säle, 285 Zimmer, sechs Hamam und 68 Baderäume.
Das äußere Erscheinungsbild, insbesondere die Ansicht vom Bosporus aus, zeigt eine klassisch-europäische Zweiflügelanlage, die durch einen großen Mittelrisalit und Seitenrisalite gegliedert wird. Im Innern dieses europäischen Erscheinungsbildes wurde aber ein traditionell osmanisches Raumprogramm umgesetzt: Der Palast ist baulich streng getrennt in einen südlichen Flügel, der die Repräsentationsräume enthält, und einen nördlichen Teil, in dem sich der weitläufige Wohnbereich für den Sultan und seinen Harem befindet. Scharnier zwischen den beiden Funktionsbereichen ist der große Empfangssaal (Muayede Salonu) mit einer Grundfläche von 2000 m² und einer 36 m hohen Kuppel. Da der Harem völlig von der Außenwelt abgeschlossen sein musste, betritt der externe Besucher – im Gegensatz zu einem europäischen Palast – das Gebäude an der südlichen Schmalseite, wo sich auch der Haupteingang befindet. Dort sind auch die Repräsentationsräume zum Empfang von Besuch und ausländischen Diplomaten angeordnet. Von hier entwickelt sich die Raumfolge auf den zentralen Empfangssaal hin, hinter dem sich dann die Räume des Harems entfalten. Er weist acht miteinander verbundene Apartments für die Frauen des Kalif-Sultans und für seine Mutter auf, jedes mit eigenem Baderaum. Die dem Bosporus zugewandte Terrasse ist zum Ufer hin durch einen Hohen Zaun abgeschlossen, dessen Tore zu Anlegestellen führen, die aber heute nicht mehr regelmäßig genutzt werden.

Ausstattung

Der 4,5 Tonnen schwere Luster unter der Kuppel im Muayede Salonu * Author: Gryffindor * Genehmigung: GFDL
Der 4,5 Tonnen schwere Luster unter der Kuppel im Muayede Salonu * Author: Gryffindor * Genehmigung: GFDL

Bemerkenswert ist zum einen die technische Ausstattung des Palastes, die jeweils den technisch modernsten Standard aufwies, der zur Verfügung stand. So hatte der Palast von Anfang an Gasbeleuchtung und wassergespülte Toiletten, deren Technik aus Großbritannien importiert war. In kontinentaleuropäischen Palästen dieser Zeit gab es so etwas noch nicht. Nachträglich eingebaut wurden eine Zentralheizung und ein Aufzug.
Bemerkenswert ist zum anderen auch die übrige Ausstattung des Palastes: 14 Tonnen Gold wurden allein verwendet, um die Decken des Palastes zu vergolden. Die zentrale Halle (Muayede) wird durch den größten Kronleuchter der Welt dekoriert, ein Geschenk der Königin Victoria von England, der 750 Glühbirnen aufweist. Der Palast birgt heute die größte Sammlung von Kristallleuchtern aus Böhmen und Baccarat. Auch das Treppengeländer in einem der Repräsentations-Treppenhäuser besteht aus Kristall. Stilistisch entspricht die Ausstattung einem osmanischen Historismus mit europäischen Renaissance- und Barockelementen.

Nutzung

Sterbezimmer von Atatürk * Author: Gryffindor * Genehmigung: GFDL
Sterbezimmer von Atatürk * Author: Gryffindor * Genehmigung: GFDL

Der Umzug des Hofes aus dem alten Topkapı-Palast erfolgte 1856. Er war von nun an bis zum Ende der Monarchie Residenz des Kalif-Sultans, abgesehen von den Jahren 1889-1909, als der Yıldız Palast diese Funktion übernahm. Nach Absetzung des Sultans diente der Dolmabahçe-Palast Mustafa Kemal bis zum Umzug der Hauptstadt nach Ankara als Regierungssitz und später noch als Istanbuler Residenz. Dazu wurden keine wesentlichen Umbauten vorgenommen. Mustafa Kemal starb dort am 10. November 1938. Seit diesem Tag stehen im Dolmabahçe-Palast alle Uhren still.

Heute ist der Dolmabahçe-Palast für das Publikum zur Besichtigung geöffnet und ein beliebtes Ausflugsziel für in- und ausländische Touristen. Er wird aber auch weiterhin für offizielle Anlässe, wie Staatsbesuche, genutzt.

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Galataturm

Galataturm

Galataturm
Galataturm * selbst fotografiert von Johann H. Addicks * Genehmigung: GFDL

Der Galataturm (türkisch Galata kulesi) liegt im Istanbuler Stadtteil Beyoğlu.

Er war das Nordende und die Hauptbastion der genuesischen Siedlung Galata und wurde 1348-49 als Christus-Turm errichtet. Nach der Eroberung Istanbuls durch die Osmanen im Jahre 1453 wird der Turm teilweise zerstört, aber bald wiederhergestellt. Weitere Beschädigungen durch Erdbeben 1509 und durch Brände 1794 und 1831.

Das gewaltige Gebäude, das 48 m über dem Meeresspiegel liegt, misst bis zu seiner kegelförmigen Spitze 67 m und dominiert das Nordufer des Goldenen Hornes. Ab dem 16. Jahrhundert diente er als Wachturm, gegen Ende des Osmanischen Reichs als Feuerwache, eine Funktion, die er bis in die 1960er Jahre innehatte. Später wurde der Galataturm privatisiert, renoviert und für den Tourismus geöffnet.

Ein Teil des Obergeschosses ist heute ein Nachtclub, was allerdings nicht als Club im eigentlichen Sinne verstanden werden soll. Der Nachtclub ist erst ab 21 Uhr geöffnet und bietet eine orientalische Show begleitet von einem Abendessen. Der untere Teil der beiden Ebenen im Obergeschoss ist im selben Stil, wird allerdings vor 20 Uhr als Café genutzt, so wie der obere Teil auch, welcher allerdings vor 20 Uhr auch als reine Aussichtsplattform dient.

Die orientalische Show umfasst ein Programm von Bauchtänzerinnen, Folkloretänzern, Messerwerfern, einer Harem-Show und einem Entertainer, der am Ende der Show auftritt. Das Nachtprogramm beginnt um 21 Uhr und endet generell gegen Mitternacht.

Der Galata-Turm war Schauplatz für viele Filme. Er dient auch als Treffpunkt vieler türkischer Stars. Derzeit befinden sich die Betreiber des Galata-Turms in einem Rechtsstreit mit der Stadtgemeinde Beyoğlu, da die Stadt die Rückgängigmachung der Privatisierung anstrebt, um den Turm in ein Museum umwandeln zu können. Der Prozeß wurde 2006 auf unbestimmte Zeit ausgesetzt.

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Hagia Irene

Hagia Irene

Hagia Irene * Author: Gryffindor * Genehmigung: GFDL
Hagia Irene * Author: Gryffindor * Genehmigung: GFDL

Hagia Irene oder Hagia Eirene („Kirche des Göttlichen Friedens“, türkisch Aya İrini; auch Irenenkirche) war eine byzantinische Kirche in Konstantinopel. Sie ist heute ein Museum. Die Hagia Irene befindet sich auf dem großen (ersten) Hof zwischen der Hagia Sophia und dem Topkapİ-Palast in Istanbul.

Die Irenenkirche wurde unter dem römischen Kaiser Konstantin I. im 4. Jahrhundert als erste Kirche Konstantinopels erbaut. Sie war ein Schauplatz der -teilweise blutigen- Auseinandersetzungen zwischen Arianern und Trinitariern während des Arianischen Streits. In der Hagia Irene tagte 381 n. Chr. das Zweite Ökumenische Konzil. Sie war die Kirche des Patriarchats bevor die Hagia Sophia errichtet wurde.

Hagia Irene Grundriss * drawing by Marsyas * Genehmigung: GFDL
Hagia Irene Grundriss * drawing by Marsyas * Genehmigung: GFDL

Nachdem die Kirche 532 beim Nika-Aufstand niedergebrannt wurde, ließ Justinian I. sie wieder aufbauen. Nach erneuter Zerstörung durch ein Erdbeben im Jahre 740 wurde die Hagia Irene unter Konstantin V. weitgehend neu erbaut.

Nach der Eroberung von Konstantinopel durch die Osmanen 1453 benutzte die Palastwache der Janitscharen die Kirche als Waffenarsenal. Ahmet Fethi Pascha, Marschall des Arsenals, ließ 1846 in der Kirche ein türkisches Museum einrichten. Als 1875 der Platz für weitere Exponate nicht mehr ausreichte, wurde die Sammlung in den Fayencen-Pavillon (Çinili Köþk) in der Topkapı-Palastanlage verlegt. 1869 wurde die Kirche Reichsmuseum (Müze-i Hümayun) und 1908 für einige Zeit ein Militärmuseum. Seit 1973 wird das restaurierte Baudenkmal wegen seiner eindrucksvollen akustischen Atmosphäre für klassische Konzerte genutzt, untersteht aber als Museum der Hagia-Sophia-Museumsdirektion. Die meisten Konzerte des Istanbul Musik Festivals werden seit 1980 in der Hagia Irene durchgeführt.

Beschreibung

Die Hagia Irene ist ein frühes Beispiel für den Übergang vom Basilikalgrundriss zum Zentralbau in Form eines griechischen Kreuzes. In seiner heutigen Gestalt stammt das Bauwerk aus dem 8. Jahrhundert. Die Hagia Irene ist die einzige byzantinische Kirche mit einem original erhaltenen Atrium.
Die von zwei Kuppeln überwölbte Emporenbasilika endet im Osten in einer polygonalen, von drei großen Rundbogenfenstern durchbrochen Apsis. Ein großes Kreuz über dem Hauptnarthex, wo nach der byzantinische Tradition eigentlich das Bild der Theotokos platziert wurde, ist ein einzigartiges Zeugnis der ikonoklastischen Kunst.

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Kapali Carsi

Kapali Carsi

„Großer gedeckter Basar“
„Großer gedeckter Basar“ * Author: Osvaldo Gago * Genehmigung: GFDL

Der Kapalı Çarşı (etwa „überdachter Markt“), im Deutschen „Großer Basar“ oder „Großer gedeckter Basar“ genannt, ist ein Geschäftsviertel im alten Istanbuler Stadtteil Eminönü im Stadtviertel Beyazıt.

Der Große Basar erstreckt sich über 31 Hektar und beherbergt rund 4000 Geschäfte mit den verschiedensten Angeboten. Angelegt wurde er im 15. Jahrhundert unter Sultan Mehmet Fatih nach der Eroberung Konstantinopels. Zentrum ist der Eski Bedesten – ursprünglich als Schatzkammer geplant – unter dessen Kuppeln sich heute noch die Geschäfte der Gold- und Silberhändler befinden.

„Großer gedeckter Basar“
„Großer gedeckter Basar“ * Author: Gryffindor * Genehmigung: GFDL

Wie bei Basaren üblich, sind die Geschäfte im Großen Basar nach Branchen sortiert, was häufig auch an den Straßennamen zu erkennen ist (z. B. bei der Halıcı Sokag(ı, der Teppichhändlerstraße und bei der Sahaflar caddesi, der Antiquitätenhändlerstraße). Außerhalb der Geschäftszeiten sind nicht nur die Läden, sondern auch die zahlreichen Eingänge zu den überdachten Gassen verschlossen.

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Leanderturm

Leanderturm

Leanderturm * Author - Mehmet Ergun * Genehmigung: http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/
Leanderturm * Author - Mehmet Ergun * Genehmigung: creativecommons

Der Leanderturm (türk. Kiz kulesi, „Mädchenturm“), ein Leuchtturm aus dem 18. Jahrhundert, liegt in Istanbul einige hundert Meter vor Üsküdar auf einer kleinen Insel im Bosporus.
Hier soll das eine Ende der großen Kette befestigt worden sein, die bei den Angriffen auf Byzanz über den Bosporus gespannt wurde. Das andere Ende hing an einem Turm des Mangana-Palastes. Der Turm diente im Laufe der Zeit als Leuchtturm, optischer Telegraf, Quarantänestation, Zollhaus und Alterssitz für Seeoffiziere. Heute beherbergt er ein Restaurant. Seine heutige Gestalt geht auf das späte 18. Jahrhundert zurück.

Namengebung
Die europäische Bezeichnung „Leanderturm“ geht auf einen antiken Stoff zurück, der nicht im Bosporus, sondern in den Dardanellen lokalisiert ist: Der Überlieferung nach schwamm Leander jede Nacht zu seiner geliebten Hero durch den Hellespont, bis eines Nachts die Fackel, die ihm den Weg wies, erloschen war. Er verlor die Orientierung und ertrank. Als Hero ihren toten Geliebten am Ufer fand, warf sie sich ebenfalls in die Fluten.
Der türkische Name „Mädchenturm“ leitet sich von der Legende einer Prinzessin ab, der ein Wahrsager den Tod durch Gift vorausgesagt hatte und die daraufhin von ihrem Vater in den Turm eingeschlossen wurde. Dort wurde sie von einer Schlange, welche in einem Obstkorb zu ihr gelangt war, gebissen und getötet.
Der Turm war ein Drehort für den James-Bond-Film Die Welt ist nicht genug, der Bonds Gegenspielerin Elektra King (Sophie Marceau) als Versteck dient.

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Nuruosmaniye-Moschee

Nuruosmaniye-Moschee

Nuruosmaniye-Moschee * Author: Simm * Genehmigung: GFDL
Nuruosmaniye-Moschee * Author: Simm * Genehmigung: GFDL

Die Nuruosmaniye-Moschee (Nuruosmaniye Camii) ist eine Moschee in Istanbul, nahe des östlichen Eingangs zum Großen Basar. Der Bau der „Lichtmoschee des Hauses Osman“ wurde von Mahmut I. 1748 in Auftrag gegeben und 1755 unter Osman III. beendet. Unter einer großen Kuppel (26 m Durchmesser), sorgen fünf Fensterreihen für ein lichtdurchfluteten Innenraum. Sie war die erste Moschee Istanbuls im Stil des osmanischen Barocks. Errichtet wurde sie durch den ansonsten unbekannten Architekten Simeon Kalfa. Der Name „Nuruosmaniye“ (Licht des Osman) bezieht sich zum einen auf den Namen des Sultans, unter dem sie vollendet wurde, und zum anderen auf die 24. Sure des Koran (Al-Nur, Das Licht), die im Inneren der Kuppel abgebildet ist.
Die Moschee ist Teil eines größeren Komplexes, der eine Medresse, eine Bibliothek, eine Armenküche und ein Grabmal in Gestalt einer Türbe umfasst.

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Pammakaristós-Kirche

Pammakaristós-Kirche

Das Parekklesion der Pammakaristos-Kirche. Im Hintergrund die Kuppel der ehemaligen Kirche, die heute eine Moschee ist * Mehmet Kerem Tuncay * Genehmigung: GFDL
Das Parekklesion der Pammakaristos-Kirche. Im Hintergrund die Kuppel der ehemaligen Kirche, die heute eine Moschee ist * Mehmet Kerem Tuncay * Genehmigung: GFDL

Die Pammakaristos-Kirche, auch Kirche der Theotokos Pammakarístos (Allerseligste Gottesgebärerin); als Moschee Fethiye Camii (Fethiye-Moschee) genannt, war eine der berühmtesten byzantinischen Kirchen in Konstantinopel. Die Seitenkapelle (Parekklesion) der ehemaligen Pammakaristos-Klosterkirche besitzt nach der Hagia Sophia und der Chora-Kirche die meisten Mosaiken in Istanbul und ist seit 1949 ein Museum. Die Pammakaristos-Kirche befindet sich im Stadtteil Fatih, in der Nähe der Theodosianischen Landmauer.

Geschichte

Nach den Angaben der überwiegenden Anzahl der Quellen wurde die Kirche 1292 von Johannes II. Komnenos, einem Mitglied der königlichen Familie, und seiner Frau Anna Doukaina erbaut. Viele Historiker und Archäologen glauben jedoch, dass die ursprüngliche Konstruktion älter war und schreiben sie Michael VII. Dukas zu. Auch der Schweizer Gelehrte und Byzantinist Ernest Mamboury war der Auffassung, dass das ursprüngliche Gebäude im 8. Jahrhundert errichtet wurde.
Die Kirche wurde 1315 zu Ehren des Generals und Protostrators des Kaisers Andronikos II. Palaiologos, Michael Tarchaniotes Glabas von seiner Frau Martha Glabas erneuert, die auch das reich mit Mosaiken und Fresken ausgestaltete Parekklesion stiftete, das an der der Südseite der Kirche hinzugefügt wurde.
Nach der Eroberung von Konstantinopel durch die Osmanen 1453 wurde zuerst die Apostelkirche und ab 1456 die Pammakaristos-Kirche Sitz der Patriarchen von Konstantinopel, die dann bis 1587 Sitz des Patriarchats blieb.
Fünf Jahre später wandelte der osmanische Sultan Murad III. die Kirche in eine Moschee um, und benannte sie zu Ehren seiner Fetih (Eroberung) von Georgien und Aserbaidschan, in Fethiye Camii um. Die meisten Innenwände wurden entfernt, um einen größeren Innenraum zu schaffen, der die Anforderungen des Gebets erfüllte. Das Minarett wurde Ende des 19. Jahrhunderts hinzugefügt. Der Gebäudekomplex wurde 1949 vom Byzantine Institute of America und dem Studienzentrum von Dumbarton Oaks restauriert. Während das Hauptgebäude weiterhin als Moschee genutzt wird, ist das Parekklesion seitdem ein Museum.

Beschreibung

Die ehemalige Pammakaristos-Klosterkirche war eine Umgangskirche mit einem Naos und eigenem Narthex. Die dreiteilige Apsis wurde durch ein Mihrab ersetzt.
Ein Mosaik unter der Hauptkuppel zeigt den Pantokrators im Kreise der Propheten des Alten Testamentes (Moses, Jeremiah, Zephanja, Micha, Joel, Sacharja, Obadja, Habakuk, Jonah, Maleachi, Ezekiel, und Jesaja. In der Apsis findet sich eine Deësis, dargestellt sind Jesus Hyperagathos, die Jungfrau Maria und Johannes der Täufer. Die Taufe Christi ist die einzige, vollständig erhaltene szenarische Darstellung im Parekklesion.

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Rumeli Hisari

Rumeli Hisari

Rumeli Hisari
Rumeli Hisari * selbst fotografiert von Radomil * Genehmigung: GFDL

Rumeli Hisari (Rumelische Burg) ist eine osmanische Festungsanlage auf der europäischen Seite (Rumeli) des Bosporus in Istanbul. Sultan Mehmed II. ließ die Anlage 1452 im Zuge der Vorbereitungen für die Eroberung Konstantinopels, neun Monate vor der Eroberung, an der schmalsten Stelle des Bosporus, errichten. Die Meerenge ist hier nur 700 m breit. In nur vier Monaten errichteten 3000 Osmanen die Festung.
Nach der Erstürmung Konstantinopels, diente die Burg als Gefängnis. Die Burganlage, die bis zum Bosporus reicht, hat eine Länge von 250 m und ist 125 m breit. Bis 1830 waren die drei großen Türme, die die Namen dreier Wesire, Saica Pascha, Halil Pascha und Zagonos Pascha tragen, noch mit bleiernen Spitzdächern versehen. Zwei Rundtürme stehen auf dem Kamm des Hügels, ein Eckturm steht am Fluss. Am östlichen Seetor gibt es noch eine Artillerie-Vorburg.
1953 wurde die Rumelische Burg, anläßlich der 500-Jahrfeier der Einnahme Konstantinopels, restauriert. Seither dient die Burganlage als Museum.

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Sankt Stefan

Sankt Stefan

Sankt Stefan * Author: Miko Stavrev * Genehmigung GFDL

Sankt Stefan (türkisch Aya Stefan) ist eine bulgarisch-orthodoxe Kirche im Stadtviertel Fener der türkischen Metropole Istanbul. Die am Ufer des Goldenen Horns gelegene dreischiffige Basilika wird aufgrund der Tatsache, das als Baumaterial hauptsächlich Gusseisen Verwendung fand, auch als „Eiserne Kirche“ bezeichnet.

Die bulgarisch-orthodoxen Christen im Osmanischen Reich waren über mehrere Jahrhunderte dem Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel unterstellt, in dessen Kirchen sie auch ihre Gottesdienste feierten. Im Zuge der „Bulgarischen Wiedergeburt“ setzten sie sich zunehmend für die Unabhängigkeit von der griechisch-orthodoxen Kirche ein. 1870 wurde schließlich durch einen Ferman des Sultans Abd ul Aziz das Bulgarische Exarchat mit Sitz in Konstantinopel eingerichtet. Auch nach der Loslösung Bulgariens aus dem Osmanischen Reich 1878 blieb Konstantinopel das Zentrum der bulgarischen Kirche.

Anfangs wurde von der nun unabhängigen Gemeinde der Konstantinopler bulgarisch-orthodoxen Christen ein vom osmanischen Staatsmann, der bulgarischer Knjaz Stefan Bogoridi geschenktes Holzhaus, am 9. Oktober 1849 zur Kirche geweiht, für ihre Gottesdienste genutzt. Durch die Verlesung des sultanischen Fermans zur Einrichtung des Exarchats am 28. Februar 1870 wurde es zu einer wichtigen Stätte der bulgarischen Unabhängigkeitsbewegung.

Sankt Stefan
Sankt Stefan * Author Christian Koehn * Genehmigung: GFDL

Nach einem Brand in der Holzkirche erhielten die bulgarischen Christen am 25. Juni 1890 vom Sultan die Erlaubnis, neben der Holzkirche ein neues Gotteshaus zu bauen. Auf Initiative des Exarchen Josef I. wurde am 27. April 1892 der Grundstein für den Neubau gelegt. Der beauftragte armenische Architekt Hovsep Aznavor entschied sich angesichts des schwachen Untergrunds am Goldenen Horn für einen leichten Bau komplett aus Stahl und Eisen und gegen eine Stahlbetonkonstruktion. Nach einer internationalen Ausschreibung wurden die einzelnen Elemente, die zusammen rund 500 Tonnen wogen, zwischen 1893 und 1896 durch Rudolph Philipp Waagner in Wien gefertigt und über die Donau und das Schwarze Meer nach Istanbul verschifft. Nach rund eineinhalbjähriger Bauzeit wurde die neue Kirche am 8. September 1898 von Josef I. dem heiligen Stephanus geweiht. Kurz darauf wurde die alte Holzkirche abgerissen.
Der tragende Rahmen der Kirche besteht aus Stahl, die Außenhaut aus gusseisernen Platten, die miteinander vernietet, verschweißt und durch Bolzen miteinander verbunden. In ihrer Architektur vereint die kreuzförmige Kirche Elemente der Neugotik und des Neobarock. Die sechs Glocken des 40 m hohen Glockenturms wurden in der russischen Stadt Jaroslawl gegossen. Die hölzerne Ikonostase wurde in Moskau angefertigt.
Die über ein Jahrhundert der Witterung ausgesetzte Eisenkonstruktion leidet heute vor allem unter der fortschreitenden Korrosion des Materials. Daneben haben sich in den Eisenplatten Risse gebildet. Um den Zerfall des Kirchengebäudes aufzuhalten, werden seit 2005 Restaurationsarbeiten durchgeführt.

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Valens-Aquädukt

Valens-Aquädukt

Valens-Aquädukt * Author: Gryffindor * Genehmigung: GFDL
Valens-Aquädukt * Author: Gryffindor * Genehmigung: GFDL

Der Valens-Aquädukt (Bozdoďan Kemeri, „Bogen des Grauen Falken“) ist Teil einer umfangreichen alten Wasserleitung in den Istanbuler Stadtteilen Saraçhane und Zeyrek, das die Stadt mit Wasser versorgte. Er erstreckte sich ursprünglich über etwas mehr als einen Kilometer zwischen den beiden Hügeln Fatih und Eminönü im europäischen Teil der Stadt. Heute stehen davon nur noch ca. 800 Meter und überspannen den Atatürk Bulvarı. Die nicht mehr vorhandenen Teile wurden durch Angriffe und Erdbeben zerstört und immer wieder, zum letzten Mal 1697, restauriert.

Der Bau des Aquädukts wurde unter Kaiser Konstantin dem Großen, während seiner Herrscherzeit von 306 bis 337 begonnen und 378 unter Kaiser Valens abgeschlossen. Daher stammt der Name Valens-Aquädukt. Im Jahr 766 wurde es von Kaiser Konstantin V. unter enormem Personalaufwand renoviert.

Das von Alibeyköy kommende Trinkwasser wurde über den Aquädukt an alle Orte der Stadt verteilt. Das Bauwerk ist zweistöckig und besteht aus übereinander gesetzten gemauerten Bögen, deren Höhe zwischen 18,5 und 26,5 Meter variiert.

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Yerebatan Sarnici

Yerebatan Sarnici

Der „Versunkene Palast“ - Innenansicht der Basilika Zisterne in Istanbul. Die unterirdische Zisterne wurde unter dem oströmischen Kaiser Justinian (r. 527-565) als Wasserspeicher errichtet. * Author: Gun Powder Ma * Genehmigung: GFDL
Der „Versunkene Palast“ - Innenansicht der Basilika Zisterne in Istanbul. Die unterirdische Zisterne wurde unter dem oströmischen Kaiser Justinian (r. 527-565) als Wasserspeicher errichtet. * Author: Gun Powder Ma * Genehmigung: GFDL

Der Yerebatan Sarnıcı (auch Yerebatan Sarayı; oft auch „Versunkener Palast“ genannt) liegt westlich der Hagia Sophia in Istanbul und ist eine der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Die 138 m lange und 65 m breite unterirdische Zisterne wurde in ihrem heutigen Zustand zwischen 532 und etwa 542 unter Kaiser Justinian als Wasserspeicher für den Großen Palast angelegt. Darüber befand sich eine große Basilika, daher wird die Zisterne auch cisterna basilica genannt. Sie hat ein Fassungsvermögen von ca. 80.000 m³. Zwölf Reihen von 28, insgesamt also 336 jeweils 8 m hohe Säulen mit überwiegend korinthischen Spolienkapitellen tragen das Gewölbe. Das Wasser, das in bester Qualität aus dem Belgrader Wald im Hochland im Westen von Istanbul kam, diente zur Versorgung des kaiserlichen Haushaltes. Die Anlage kann besichtigt werden.

Durch den James-Bond-Film „Liebesgrüße aus Moskau“, in dem eine Szene in der Zisterne spielt, wurde die Anlage weiter bekannt. Auch spielte eine Szene des Jackie-Chan-Films „Spion wider Willen“ dort.

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