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Wednesday, 13. December 2017

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Kathedrale von Valencia

Kathedrale von Valencia

Der Bau der Kathedrale von Valencia begann im Jahre 1262, auf den Grundmauern einer alten Moschee. Bis Ende des 18. Jahrhunderts wurde das Gebäude oftmals umgestaltet. Auffällig sind die Puerta de los Apóstoles, aus dem 14. Jahrhundert, die Puerta del Palau, das älteste Portal der Kathedrale, romanisch mit Einflüssen aus dem Mudéjar, und die Puerta Barroca. Sehenswert auch der emblematische, an die Kathedrale angebaute, gotische Torre del Miguelete Turm, aus dem 14. Jhd., der als eines der Wahrzeichen der Stadt gilt.
Zudem wird in der Kathedrale von Valencia in einer Seitenkapelle ein Kelch aus Achat als Reliquie aufbewahrt, der von den Gläubigen als Heiliger Kelch ( Heiliger Gral ) verehrt wird. Er könnte auch Ursprung der Sage um den Heiligen Gral sein. Experten datieren den mörserförmigen Steinbecher in das 1. Jahrhundert vor Christus.
Vor dem Apostelportal der Kathedrale tagt jeden Donnerstag das Wassergericht, einem einzigartigen öffentlichen Verfahren, bei dem u.a. Streitigkeiten unter den Bauern des Umlandes (Huerta) über die Bewässerung der Felder geschlichtet werden.

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Lonja de la Seda

Lonja de la Seda

Die Lonja de la Seda (spanisch) bzw. Llotja de la Seda (valencianisch), zu dt. Seidenbörse, befindet sich im spanischen Valencia in der Autonomen Gemeinschaft Valencia. Sie ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und Weltkulturerbe. Zur Zeit ist sie Sitz der Kulturakademie Valencias und häufiger Ausstellungsort.

Geschichte
Die Lonja wurde 1469 als Ölmarkt gegründet. Der Entwurf stammt von einem ähnlichem Gebäude in Palma de Mallorca. Die Architekten waren Pere Compte, Juan Yvarra, Domingo Urtiaga und Johan Corbera. Von 1482 bis 1533 dauerte es bis der Bau mit seinem mit Zinnen versehenem Turm und der gotischen Vertragshalle fertiggestellt waren. Während der folgenden Jahrhunderte diente die Lonja als Seidenbörse.
Sie gilt als eines der bedeutendsten Gebäude der profanen Gotik in Europa. Sie besteht aus vier Teilen: dem Turm, dem Saal Consulado del Mar, dem Orangenbaum-Innenhof und dem Säulensaal. Der gesamte Komplex mit bebauten und nicht bebauten Zonen ist über 2000 m² groß. Seit 7. Dezember 1996 zählt die Lonja de la Seda zum UNESCO Weltkulturerbe.

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Palmenhain von Elche

Palmenhain von Elche

Der Palmenhain von Elche (Spanisch: El Palmeral de Elche, Valencianisch: Palmerar d'Elx) ist eine Palmenpflanzung in der spanischen Stadt Elche, Region (Valencia). Sie ist die größte Palmenpflanzung in Europa und eine der größten der Welt.
Der Palmeral erstreckt sich über eine Fläche von 1,5 km² innerhalb der Stadt Elche und schließt den Stadtpark (Parque Municipal) und viele Obstgärten mit ein. Er enthält über 11.000 Palmen, vor allem Dattelpalmen. Einige davon erreichen ein Alter von rund 300 Jahren. Auf seinem Höhepunkt im 18. Jahrhundert umfasste der Palmeral eine etwa doppelt so große Fläche und rund 200.000 Palmen. Die Datteln werden im Dezember geerntet. Die größte Palme ist die "Kaiserliche Palme" (Palmera Imperial), diese hat sieben Stämme und dadurch die Anmutung eines Kandelabers. Die Palme wurde nach Kaiserin Sissi benannt, die die Pflanzung 1894 besucht hatte.

Geschichte
Es wird angenommen, dass an dieser Stelle bereits im 5. Jahrhundert vor Christus Palmen durch die Karthager, die sich in Südost-Spanien angesiedelt hatten, gepflanzt worden sind. Der Hain überdauerte die Römer und Mauren. Das Bewässerungssystem wurde in der Zeit Abd ar-Rahman I. ausgebaut und befindet sich noch immer in Gebrauch. Die jetzige Form des Palmerals entstand unter den Mauren im 10. Jahrhundert. Obwohl die Gegend nur einen Regenfall von 300 mm aufweist, bilden die Palmen, die entlang der Bewässerungskanäle aus dem salzigen Fluss Vinalopó gepflanzt worden sind, ein Flickwerk von Anbauflächen, die jeweils durch die Palmen abgegrenzt und beschattet werden, wodurch ein eigenes Mikroklima entsteht. Im Jahr 2000 wurde der Palmeral von Elche in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Seit 2006 ist auch dieser Palmenhain - wie alle Palmenbestände im Mittelmeerraum - zunehmend durch den Käfer Rhynchophorus ferrugineus bedroht.

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